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Phase 2 · Der erste Umbau · Kapitel 3 von 9

Heimfahrt und Namensfindung

Die Heimfahrt war unspektakulär. Die Unterhaltung mit Heike nicht.

Heimfahrt mit unserem "neuen" Boot

Es war gar nicht so einfach, ihr meine Vision nahezubringen. Heike hat sehr viel Fantasie: Wenn sie eine Wolke sieht, erkennt sie darin immer irgendeine Figur. Ich sehe da manchmal gar nichts, ab und zu auch mal etwas, aber bei Weitem nicht so viel wie sie. Beim Boot war das anders. Kaum hatte ich es dort unter dem Carport auf seinem Trailer gesehen, hatte ich sofort „das Bild“ im Kopf. Und dieses Bild kommt dem, was heute bei uns auf dem Hof steht, ziemlich nah.

Ich erklärte ihr, was alles passieren musste, damit wir in den Urlaub starten konnten. Und das war einiges: Takelage runter, Stromversorgung herstellen, Kühlung für die Lebensmittel planen, den Motor vom Schlauchboot irgendwie ans Boot bringen, die Trinkwasserversorgung sicherstellen. Und: Welchen Namen geben wir ihm? Oder bleibt es eine „Sonja“?

Die Namensfrage dauerte nicht lange. Eine Kombination aus unseren Namen fanden wir beide super. Heike und Mario, was kann man daraus wohl machen? Eigentlich gehört die Frau ja immer zuerst genannt, aber das erwies sich als schwierig, und so ließ ich davon ab. Der Name entstand also tatsächlich auf der Heimfahrt: MARio + hEIKE = Mareike.